ERFASSTE DATEN

Die Erfassung der operationsbezogenen Daten erfolgt per Excel-Vorlage, die Sie durch Export aus dem Krankenhausinformationssystems (kurz KIS) füllen können. Die Erfassungsdatei ist so konzipiert, dass langfristig keine wesentlichen Anpassungen der Schnittstelle trotz Weiterentwicklung des Projektes notwendig werden. Die meisten Krankenhäuser haben eigene Exportabfragen generiert, um die Daten aus dem KIS oder OP-System bereitzustellen. Nach Informationen aus den Krankenhäusern bieten einzelne KIS-Hersteller inzwischen auch Schnittstellenlösungen an. Wir schicken Ihnen bei Interesse gerne die Vorlage, sowie eine ausführliche Beschreibung der angeforderten Daten. Sie steht ebenfalls im Mitgliederbereich der KHZV-Homepage zum Download bereit.

Sie können Ihre Daten einfach und sicher über die Software KHZV-Client übermitteln. Bei der unterjährigen Zwischenauswertung stehen die Ergebnisse schon nach wenigen Minuten zum Download bereit. Bei der jährlichen Basislieferung erhalten Sie zunächst den umfassenden Plausibilitäts- und Fehlerbericht Ihrer Daten.

Der aktuelle Auswertungslauf basiert auf dem Vorjahr und dem Jahr davor. Die Daten des Vorjahres werden jährlich eingespeist. Zu den unterjährigen Zeitpunkten können Sie außerdem automatisiert eine aktuelle Zwischenauswertung der Daten des laufenden Jahres erstellen.

Was wird abgefragt?

  • Eingriffsbezogene Daten zu Anästhesiezeitpunkten (optional)
  • Operationszeitpunkte und OPS- Codes (Minimalvoraussetzung sind die Zeitpunkte Schnitt und Naht)
  • Stammdaten des Hauses
  • Angaben zu Abteilungsstruktur und den einzelnen OP-Sälen
  • Abrechnungsdaten §21-Daten (optional)

Ein Zusammenführen der OP-Daten mit den §21-Daten erlaubt eine DRG-Eingruppierung und eine Zuordnung zu Klinischen Leistungsgruppen. So können die Effekte auch tendenziell monetär abgeschätzt werden.